1.Herren auf Tuchfühlung mit Tabellenspitze

Nach längerer Pause gibt’s mal wieder einen Statusbericht der 1. Herren. Und der kann sich durchaus sehen lassen, zumal wir nach dem letztjährigen Abstieg aus der 1. Bezirksliga in diesem Spieljahr vorn mitspielen und bislang lediglich einmal als Verlierer von den Tischen gehen mussten.

Bei dieser knappen Niederlage im Auswärtsspiel gegen Oschatz zu Beginn der Saison fehlte mit Erik Laux auch noch unser derzeit Bester. Nachdem sich umkämpfte Siege gegen Geithain und Groitzsch anschlossen, trafen wir in den beiden folgenden Spielen gegen Leutzsch 5 und Lindenthal jeweils ersatzgeschwächte Kontrahenten, die in voller Besetzung durchaus jede Mannschaft der Liga schlagen könnten.

Und gestern ging es dann nach Arzberg, wo wir aufgrund von Umleitungen, Badewannenrennen und Konfettiregen erst verspätet am Spielort eintrafen. Die Arzberger Sportfreunde verhielten sich sportlich fair und empfingen uns sogar mit einem Kasten Bier, so dass das Punktspiel nach schneller Erwärmung beginnen konnte.

Wie so oft starteten wir mit einem Rückstand nach den Doppeln, wobei wir diesmal unterm Strich froh sein konnten, wenigstens nicht alle drei Doppel abgegeben zu haben. Unser mittleres Paarkreuz im Dreierdoppel zitterte das Pünktchen im Entscheidungssatz heim und verhinderte eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber.

Während nun Erik im oberen Paarkreuz in überragender Manier nicht mehr zu bremsen war und sowohl Poser als auch Richter bezwang, konnte ich trotz ordentlichem Spiels gegen keinen Akteur des Arzberger Oberhauses punkten.

Das Punkten war dann unserer starken Mitte vorbehalten, die nach leichten Startschwierigkeiten das volle Programm einfuhr und den Weg zum Gesamterfolg ebnete. Überraschend gelangen uns dann sogar unten drei Punkte, da Marcus es schaffte doppelt zu siegen und hierbei einem mit klar positiver Bilanz spielenden Breiler den Zahn zog.

Insgesamt ein schöner Samstag nachmittag, bei dem wir trotz langwieriger Anfahrt Arzberg mit zwei Punkten im Gepäck verließen.

| Geschrieben am 20. November 2011 von Martin Rose | Keine Kommentare

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